Beispiele aus der Beschaffungspraxis: Computer
Hier finden Sie erfolgreiche kommunale Umsetzungsbeispiele, die die Vielfalt der Beschaffungsfälle, aber auch die Vielfalt erfolgreicher Lösungen zeigen. Ob optionale oder verbindliche Einhaltung, grundlegende oder weitergehende Kriterien, hier werden Sie fündig. Nur von Kommunen freigegebene Beispiele können wir hier veröffentlichen, daher bitten wir Sie, uns Ihre erfolgreichen Beispiele ebenfalls über dieses Formular einzureichen. Vielen Dank dafür!
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass es sich bei den folgenden Seiteninhalten um Beispiele handelt, wie unterschiedliche Kommunen erfolgreich nachhaltig beschafft haben, nicht um juristisch geprüfte Musterunterlagen. Wir bemühen uns um möglichst große Aktualität und erarbeiten die Zusammenfassungen nach bestem Wissen gemeinsam mit den Kommunen.
Dennoch können wir eine rechtssichere Übertragung auf Ihre individuelle Beschaffung nicht garantieren, da diese von sehr vielen Faktoren (lokaler Rechtsrahmen, Ausschreibungsgegenstand, Marktlage etc.) abhängt. Jede Kommune und Vergabestelle ist selbst verantwortlich für die rechtssichere Umsetzung ihrer Vergaben.
Was ist neu hier?
- Alle Beispiele einer Produktgruppe sind jetzt auf einer Seite
- Die die Produkte finden Sie über dem Fließtext des Beispiels aufgelistet
- Bei den Unternehmen ist in der Spalte “Produkte” angeführt, welche Produkte dieser Produktgruppe angeboten werden
Bad Boll - Tragbare Computer für Fairtrade School (2016)
Beschaffte Produkte
Beschreibung des Praxisbeispiels
Für die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Schickhardt-Schule in der Gemeinde Bad Boll wurden Anfang 2016 100 Laptops mit der Zertifizierung EPEAT zum Einzelpreis von je 791 € angeschafft.
Das EPEAT-Siegel zeichnet Computer aus, die weniger Umweltbelastung verursachen als herkömmliche Produkte. Beispielsweise verbrauchen die Geräte weniger Strom während der Nutzung und haben eine längere Lebensdauer.
Den Zuschlag erhielt ein Unternehmen, bei dem u.a. die Montage von Endgeräten auch in Deutschland (Augsburg) stattfindet und sowohl Arbeitsbedingungen als auch die Bezahlung als gut eingestuft werden.
Weitere Informationen zur PC-Produktion in Augsburg finden SIe hier.
Die Schule ist seit Juli 2016 Fairtrade School und hat zahlreiche Aktionen und Projekte zum Thema Fairtrade gestartet. Beispielsweise sind alle Sportmannschaften mit fairen Trikots ausgestattet und für Gäste der Schule wird ausschließlich Tee und Kaffee aus Fairem Handel angeboten.
Weitere Informationen zum Thema Fairtrade an der Heinrich-Schickhardt-Schule finden Sie hier.
Hintergrundmaterial
*Verpflichtungserklärung zur Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards in der öffentlichen ITK-Beschaffung, Mai 2019
*Musterausschreibung IT-Hardware: Berücksichtigung von Konfliktmaterialien, WEED e.V. 2018
*Nachhaltige IT-Beschaffung: Menschenrechte im Fokus! Werkstatt Ökonomie e.V., November 2018
*Laptop, Smartphone & Co.: Was ist wichtig beim IT-Kauf? Werkstatt Ökonomie e.V., November 2018
*Dokumentationen der Fachkonferenzen für sozial verantwortliche IT Beschaffung
Einwohnerzahl Bad Boll:
5.300
Kontakt:
Diana Auchter
Assistenz Bürgermeister
Telefon:
07164-8080
E-Mail:
rathaus@bad-boll.de
Ludwigsburg - IT-Pilotbeschaffung – Beachtung Lieferkettensorgfaltspflicht über Electronics Watch (2023)
Beschaffte Produkte
Beschreibung des Praxisbeispiels
Im September 2023 hat die Stadt Ludwigsburg als Pilotbeschaffung über eine Öffentliche Ausschreibung 150 Laptops beschafft.
Um bei dieser Ausschreibung Kriterien der sozialen Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, ging der Fachbereich Digitale Transformation und IT zusammen mit der Kompetenzstelle Nachhaltige Beschaffung einen neuen Weg, statt Siegel oder Zertifikate für die Produkte bzw. eine Eigenerklärung bzgl. der Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen zu fordern. So heißt es in Punkt 3.6 der Leistungsbeschreibung:
„Um ihren Sorgfaltspflichten in der Lieferkette bei der Beschaffung von Elektronikprodukten gerecht zu werden, hat sich die Stadt Ludwigsburg der Nichtregierungsorganisation Electronics Watch angeschlossen. Electronics Watch ist eine Organisation, die es öffentlichen Beschaffungsstellen ermöglicht ihre Lieferketten zu überprüfen und mit ihren Lieferanten an der Verbesserung festgestellter arbeitsrechtlicher Verstöße zu arbeiten. Electronics Watch arbeitet dafür mit lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Regionen der Elektronikproduktion zusammen, um so Arbeiter*innenrechte und Arbeitssicherheit in den Lieferketten von Elektronikprodukten sicherzustellen.
Verbindlicher Bestandteil dieser Ausschreibung sind daher auch die „Vertragsbedingungen für Lieferverträge von Electronics Watch“ (Anlage EW). […]“
Hintergrund
Seit 2022 ist die Stadt Ludwigsburg Mitglied bei der Nichtregierungsorganisation Electronics Watch. Grund war, auch bei der IT-Beschaffung Fortschritte in puncto Nachhaltigkeit zu erzielen. Über die Mitgliedschaft kann die Verwaltung u.a. Beratung und Unterstützung von Electronics Watch in Anspruch nehmen. Außerdem wird durch die „Vertragsbedingungen für Lieferverträge von Electronics Watch“ (EW-Vertragsbedingungen) ein Prozess zur Umsetzung der Sorgfaltspflichten etabliert: Im ersten Schritt kann die Offenlegung der Lieferkette der beschafften Produktmodelle sichergestellt werden – sowohl für die Endfertigung als auch die Komponentenproduktion. Danach kann Electronics Watch arbeitsorientiertes Monitoring in ausgesuchten Fabriken, die mit dem Vertragsgegenstand verbunden sind, durchführen. Gegen die so dokumentierten Rechtsverstöße und Risiken können im letzten Schritt Abhilfemaßnahmen entwickelt werden. Electronics Watch arbeitet dazu mit den betroffenen Unternehmen und der Responsible Business Alliance.
Dies ist besonders dann wichtig und sinnvoll, wenn Rahmenverträge oder Lieferverträge mit langer Laufzeit abgeschlossen werden, denn die EW-Vertragsbedingungen werden in den Ausführungsbedingungen der Verträge verankert. Der Vertragszeitraum kann anschließend von Electronics Watch für die Überprüfung von Arbeitsbedingungen an den Produktionsstandorten genutzt werden.
Zu den EW-Vertragsbedingungen und dem EW-Verhaltenskodex
Diese legen im Detail fest, wozu sich bezuschlagte Unternehmen verpflichten. Dabei geht es auch darum, dass Beschaffungsstellen und Unternehmen Kenntnis über die eigene Lieferkette erhalten und im Falle von Verstößen Unternehmen an Abhilfemaßnahmen mitwirken – ein wichtiger Schritt in der IT-Branche.
Der so genannte Electronics Watch Code of Labour Standards (Verhaltenskodex) „legt Standards für die Herstellung der auftragsbezogenen Waren fest“. Diese Standards umfassen nationale Arbeitsstandards, außerdem internationale Arbeitsrechte wie die ILO-Kernarbeitsnormen, weitere ILO-Übereinkommen sowie Art. 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und Art. 32 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Bezüglich dieser internationalen Arbeitsstandards werden Beispiele genannt, worin Verstöße bestehen können.
Vorbereitung der Ausschreibung
Im Vorfeld der Beschaffung hatte die Stadt Ludwigsburg zusammen mit Electronics Watch Hersteller und Lieferanten zu einer Informationsveranstaltung geladen, um über die Hintergründe zur Mitgliedschaft und zur Durchführung der neuen Beschaffung zu informieren. Dabei sollten vor allem Bedenken und Hemmnisse von Lieferanten abgebaut werden, die die Abgabe eines Angebots verhindern, denn kein Unternehmen sollte auf Grund der Vertragsbedingungen von der Abgabe eines Angebots ausgeschlossen werden. So heißt es auch in den EW-Vertragsbedingungen mehrfach, dass von Unternehmen „angemessene und verhältnismäßige Bemühungen“ verlangt werden, die geforderten Informationen über ihre Lieferkette einzuholen.
Ausblick
Die Stadt Ludwigsburg war sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Ausschreibung. Insgesamt waren zehn Angebote eingegangen. Es ist geplant, die Vorgehensweise zur IT-Beschaffung zukünftig auch bei Rahmenverträgen umzusetzen – ggf. situationsabhängig nach Markterkundung und Rücksprache mit Electronics Watch.
Praxistipp
Das Volumen des beschriebenen Praxisbeispiels macht es deutlich: Die Vorgehensweise der Stadt Ludwigsburg ist geeignet für alle Arten von Beschaffungen im IT-Bereich, auch für Teilbereiche, kleinere Kommunen oder größere Verfahren.
Zum Download
[Leistungsbeschreibung]
[Electronics Watch Vertragsbedingungen]
Einwohnerzahl Ludwigsburg:
99.000
Kontakt:
Patrick Alex
Zentrale Beschaffung und Vergabe – Nachhaltige Beschaffung
Telefon:
07141/910-3616
E-Mail:
p.alex@ludwigsburg.de
Peter Pawlicki
Electronics Watch – Director of Outreach and Education
Telefon:
+49 163 699 70 67
E-Mail:
ppawlicki@electronicswatch.org
Url:
https://electronicswatch.org/
Stuttgart - IT-Hardware für Schulen mit Eignungskriterien, Forderung zu ILO-Normen und Energieverbrauch (2023)
Beschaffte Produkte
Beschreibung des Praxisbeispiels
Die Landeshauptstadt Stuttgart stattet als Schulträger rund 170 Schulen mit IT-Hardware aus. Dafür gilt seit Sommer 2023 eine neue Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit von zunächst zwei Jahren mit zweimaliger Verlängerungsoption um je ein weiteres Jahr. Das geschätzte Volumen beträgt rund 2300 All-in-One-PCs für die maximale Laufzeit von vier Jahren. Die Vereinbarung ist Ergebnis eine EU-weiten Ausschreibung.
Die Leistungsbeschreibung legt dabei folgende Kriterien der öko-fairen Nachhaltigkeit fest:
Eignungskriterien
Es wurden nur Bieter akzeptiert, die über ein Umweltmanagementsystem verfügen, nachweisbar durch Zertifikate über EMAS, ISO 14001 oder vergleichbar.
Mindestkriterien
Die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen in der Produktion musste durch eine einfache Eigenerklärung nachgewiesen werden. [Diese ist noch vereinzelt im Einsatz. Größtenteils wird ein umfangreicheres Formular aus 2021 ersetzt, dass perspektivisch die einfache Erklärung aus 2020 ersetzen soll.]
Für die Energieeffizienz musste durch ein TCO-Zertifikat*, EPEAT-Zertifikat oder gleichwertig nachgewiesen werden.
*Anmerkung der Redaktion
Neben der Energieeffizienz ist TCO auch ein geeigneter Nachweis über die Einhaltung über soziale Kriterien in der Produktion, was als empfehlenswert erachtet wird. Weitere Informationen dazu finden Sie im Gütezeichenfinder und unter „Risiken in Lieferketten“.
Wertung
100% Preiswertung
Aber: Bestandteil des Wertungspreises war der Energieverbrauch über den Lebenszyklus, berechnet nach der ,,Typical Energy Consumption (TEC)“, die als Energiekosten in das Preisblatt eingetragen werden mussten.
Informationen zum Vorgehen
Es gingen drei Angebote von Händlern ein. Der Bieter, er den Zuschlag erhielt, konnte als Nachweis der ILO-Kernarbeitsnormen eine Eigenerklärung eines Herstellers einreichen, der ein Managementsystem umsetzt, das den RBA-Anforderungen (Responsible Business Alliance) entspricht.
Die anderen Bieter konnten ebenfalls die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen über die Eigenerklärung abdecken. Als Nachweis wurden u.a. vom Hersteller verwendete Supplier Code of Conducts eingereicht.
Zum Nachweis der Energieeffizienz wurden die Siegel EPEAT und Energy Star vorgelegt.
Erfreulich ist, dass der Zuschlag auf das Gerät mit den geringsten Energiekosten erfolgt ist.
Zum Download
[Leistungsbeschreibung]
[Eigenerklärung ILO (Stand 2020)]
Einwohnerzahl Stuttgart:
633.000
Kontakt:
Lea Todtenhaupt
Ökofair soziale Beschaffung
Telefon:
0711-216-89069
E-Mail:
poststelle.nachhaltige-Beschaffung@stuttgart.de
Stuttgart - Standardisierter Bestellkatalog für Bürobedarf (2021)
Beschaffte Produkte
Beschreibung des Praxisbeispiels
Die Landehauptstadt Stuttgart schreibt regelmäßig, i.d.R. im Abstand von 4 Jahren, die Lieferung von Büromaterial EU-weit aus.
Die inhaltliche Vorbereitung der Ausschreibung liegt innerhalb des Zentrales Einkaufs beim zuständigen Facheinkäufer. Das Ausschreibungsverfahren wird über eine zentrale Vergabestelle abgewickelt.
Mit dem Rahmenvertrag werden ca. 1.200 Bedarfsstellen bedient.
Dabei wird die Förderung umweltverträglicher und nachhaltiger Produkte des allgemeinen Bürobedarfs bei der Landeshauptstadt Stuttgart durch die Einführung eines standardisierten Bestellkatalogs erreicht. Darin sind besonders umweltfreundliche Produkte mit einem grünen Smiley gekennzeichnet und zusätzlich Hinweise zu Nachfüll- und Sparmöglichkeiten zu finden.
Die Kriterien werden, wenn möglich, vor jeder Ausschreibung verschärft und sofern der Markt qualitativ gleichwertige Alternativen anbietet mit in den neuen Rahmenvertrag aufgenommen.
Bei der Ausschreibung 2021 wurden an Bieterunternehmen und Produkte soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien angelegt. Die Kriterien gelten als Ausschlusskriterien. Bei Nichteinhalten wird der Bieter ausgeschlossen.
Soziale und ökologische Kriterien
Alle im Leistungsverzeichnis enthaltenen sozialen und ökologischen Kriterien gelten als Ausschlusskriterien. Mit einer Angebotsabgabe bestätigt der Auftragnehmer die Einhaltung der Kriterien, eine Nichteinhaltung führt zum Ausschluss des Angebotes.
Umweltmanagement
Der Auftragnehmer muss an einem Umweltmanagement-System teilnehmen (z.B. EMAS, ISO 14001 oder vergleichbar) und dies durch ein Zertifikat belegen. Das entsprechende Zertifikat ist mit Angebotsabgabe vorzulegen.
Soziale Kriterien
Die Ausführung des Auftrags darf nur unter Einhaltung der in den ILO-Arbeitsnormen festgelegten Mindeststandards erfolgen.
Zu den ILO-Arbeitsnormen gehören folgende Übereinkommen:
- Übereinkommen 29 & 105 (Verbot der Zwangs- oder Pflichtarbeit und Disziplinarmaßnahmen)
- Übereinkommen 87, 98, 135 und 154 (Vereinigungsfreiheit und Recht zu Kollektivverhandlungen)
- Übereinkommen 100, 111, 143, 158, 159, 169, und 183 (Verbot der Diskriminierung)
- Übereinkommen 138, 142 und 182 (Verbot von Kinderarbeit und Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung)
- Übereinkommen 155 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
- Übereinkommen 1 und 14 (Begrenzung der Regel- und maximalen Arbeitszeiten)
- Übereinkommen 26 und 131 (Entlohnung von regulären Arbeitszeiten und Überstunden)
Bereits bei Angebotsabgabe muss sich der Bieter schriftlich verpflichten, den Auftrag unter Einhaltung der o.g. ILO-Übereinkommen auszuführen. Hierzu ist die Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der ILO-Übereinkommen im Anhang auszufüllen und dem Angebot digital beizulegen.
Ökologische Kriterien
Allgemeine Kriterien (in Bezug auf das Leistungsverzeichnis):
Innerhalb der Leistungsbeschreibung wird die zu erbringende Leistung je Produkt einzeln beschrieben. Das Leistungsverzeichnis der Ausschreibung von 2021 hat über 1.100 Positionen. Wenn möglich, werden Nachhaltigkeitskriterien hier verpflichtend integriert.
Nachfolgend zwei Beispiele aus dem Leistungsverzeichnis:
6.6 | /Versandmittel | [Nennung Leitprodukt] Briefhülle | CO2-neutral hergestellt, aus CO2-neutralem Impact-Papier. Vollständig deinkbarer Innendruck. Wasserlöslicher Leim.| Fenster: ohne Fenster| Klebung: haftklebend| Format: DL| B x H: 220 x 110 mm| Grammatur: 80 g/m²| Material: RC| Farbe: weiß, Zertifikat: blauer Engel |
4.80 | /Schreibgeräte | [Nennung Leitprodukt] für Flipchartmarker | Flipchartmarker […] Nachfüllbarer Marker für Flipcharts. Geruchsneutrale Tusche auf Wasserbasis. Kann einige Tage offen liegen bleiben, ohne einzutrocknen. Austauschbare Rundspitze. Kunststoffschaft. Umsteckbare Kappe in Schreibfarbe mit Kunststoffclip. Schaftfarbe: türkis. Strichstärke: ca. 1,5 - 3 mm. Schreibfarbe: schwarz; Kunststoffteile aus ca. 90 % recycelten Material. |
Klebstoffe: Alle Klebstoffe müssen lösungsmittelfrei sein.
Zu Stoffen, die nach aktuellem Stand, gemäß Art. 58 der REACH-EU-Verordnung in der sog. Kandidatenliste aufgenommen wurden, legt das Leistungsverzeichnis u.a. den Prozentsatz fest, zu dem diese Stoffe maximal enthalten sein dürfen. Ebenso für die Einstufung der Stoffe nach der CLP-Verordnung.
Produktverpackung
Die Verpackungen sind aus Gründen der Abfallvermeidung auf das Notwendigste zu beschränken. Wenn aus Sicherheitsgründen nicht ohne eine Verpackung geliefert werden kann, muss in einer umweltfreundlichen Kartonverpackung angeliefert werden.
Des Weiteren ist die Karton- bzw. Verpackungsgröße an den Inhalt anzupassen, um auf Füllmaterial verzichten zu können bzw. auf ein Minimum zu beschränken. Wiederholte Abweichungen werden sanktioniert.
Aktuell enthaltene Produktgruppen:
- Etiketten
- Bücher und Blöcke
- Schreiben und Korrigieren (z.B. Stifte, Kugelschreiber, TipEx etc..)
- Büroarbeitsplatz (z.B. Magnete, Klebstoffe, Locher, Heftgeräte etc.)
- Kleinmöbel, Leuchten und Moderation
- Präsentieren
- Ordnungsmittel
- Versandmittel
- Rund um den Schreibtisch: Schreibunterlagen, Briefkörbe, Papierkörbe
- IT Zubehör (z.B. Maus, Tastatur etc.)
- Bürogeräte (z.B. Batterien und Taschenrechner für den Büroalltag)
Einwohnerzahl Stuttgart:
633.000
Kontakt:
Lea Todtenhaupt
Ökofair soziale Beschaffung
Telefon:
0711-216-89069
E-Mail:
poststelle.nachhaltige-Beschaffung@stuttgart.de
Wer kennt sich mit diesem Produkt besonders gut aus?

Ansprechperson für: Computer
+49 163 699 70 67
ppawlicki@electronicswatch.org

Ansprechperson für: Computer
0049 30 - 27596644
verena.kroess@weed-online.org
Gibt es Anbieter für dieses Produkt, die Ihre Ansprüche an Nachhaltigkeitsstandards erfüllen können?
Gleichen Sie ab, welche Gütezeichen Ihre Ausschreibungskriterien nachweisen und sehen Sie nach, ob es ausreichend Anbieter gibt, die diese erfüllen. Die zugrunde liegenden Kriterien im sozialen und ökologischen Bereich können von Gütezeichen zu Gütezeichen sehr unterschiedlich sein. Nutzen Sie für den Abgleich den Gütezeichenfinder im Kompass Nachhaltigkeit – dieses Angebot ist allerdings noch nicht für alle Produktgruppen verfügbar.
Sie können im Vorfeld einer Ausschreibung mit möglichen bietenden Unternehmen in definierten Grenzen Kontakt aufnehmen, solange dies wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist. Es bieten sich je nach Fall auch Markt- oder Bieterdialoge an, um in die Kommunikation mit dem Markt zu gehen. Dazu empfehlen wir u.a. unsere Hinweise zur Marktanalyse und die SKEW-Publikation „Kommunikation mit dem Markt“.
Die untenstehende Auflistung von Unternehmen ist keine vollständige Übersicht, sie dient nur für einen ersten Überblick und beruht auf Angaben der Unternehmen. Bitte prüfen Sie selbst, ob das Unternehmen das Produkt in der von Ihnen gewünschten Ausführung aktuell auch mit einem von Ihnen akzeptierten Gütezeichen anbieten kann.

Telefon: 0049 7031 – 450 7000
E-Mail: sustainability@hp.com
Telefon: 0049 157 38769595
E-Mail: martin.eichenseder@tcodevelopment.com
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